Unsere zwei Hektar Ackerland werden heute ungepflügt
und dann drillt uns Anton Maass Sommerweizen ein. Der soll zu Hühnerfutter heranwachsen. Wir nehmen an dem Programm „Extensiver Getreideanbau“ teil, bei dem wird jede zweite Getreidereihe weggelassen, um Bodenbrütern, wie dem Rebhuhn, Lebensraum zu bieten.
Heute sind wir auf Gut Karlsruhe, einem Hamburger Umweltzentrum. Hier findet jedes Jahr im Frühling ein gut besuchter Pflabzenmarkt statt – und wir sind zum dritten Mal dabei….
Die Nistkästen von Hipsy sind wieder der Renner; sind aber auch wirklich solide und schön!
Unsere Pfirsiche (Prunus persica) blühen! Die Bienen und Hummeln machen ihren Job…..jetzt sollte es nachts nicht mehr doll frieren, wir hätten ja gerne wieder so eine tolle Ernte wie letztes Jahr….
Auch unter den Baumhäusern aus Hainbuchen (Carpinus betulus) lockt die Sonne die Veilchen aus der Erde
Heute ging unter anderem eine Partie Pflanzen für eine Blühhecke, als Vorpflanzung vor einem Wald, vom Hof. Die Kunden waren fleißig, haben die Löcher gegraben und sich ans Pflanzen gemacht.
Das wird schön! Für Insekten, Vögel und viele andere Tiere UND die Menschen!
Es geht los mit einer Linde, (Tilia).
Dann folgt ein grünblättriger Zierapfel. Zieräpfel haben wir vor Jahren aus Früchten aller bei uns kultivierten Sorten gezogen. Wir haben die Apfelkerne ausgesät und beobachten (und verkaufen) nun die daraus entstandenen „neuen Sorten“. Das ist sehr spannend für Gärtner: schnellwüchsige, zwergwüchsige, grünblättrige, mit rotem Austrieb(aber im Laufe des Jahres vergrünend), mit dunkelrote Blättern, weisse Blüten, rosa Blüten, dunkelrote Blüten, kleine, mittlere und Tischtennis-Ball große Früchte- manche schmecken sogar ganz gut! Mal sehen, vielleicht entsteht sogar die eine oder andere wirklich neue Sorte……
Der nächste Strauch ist eine Rote Blasenspiere (Physiocarpus opulus ‚Diabolo‘),
eine Kupfer-Felsenbirne ( Amelanchier lamarckii)
ein falscher Indigo (Amorpha fruticosa)
eine Wildrose ( Rosa multiflora)
ein Perlmuttstrauch ( Kolkwitzia amabills)
eine Esskastanie (Castanea sativa) – die Maronen haben wir vor Jahren im Pfälzer Wald gesammelt; die müssten bei uns eigentlich noch lange mit dem Klimawandel klarkommen.
Nun eine kleine Drachenweide (Salix sachalisensis ‚Sekka ‚)
einer unserer rotlaubigen Zieräpfel (s.o.)
eine Kornelkirsche (Cornus mas)
eine Blumenesche (Fraxinus ornus)
eine Schlehe (Prunus spinosa)
und ein Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)
Die Entwicklung dieser Pflanzung möchte ich über die nächsten Jahre beobachten und dokumentieren…..der nächste Termin ist also demnächst, wenn hoffentlich ordentlich Blüten da sind.
Nachts friert es noch, aber am Tag sind viele Vögel und Insekten hungrig unterwegs…..Die Weiden, hier die Drachenweide Salix sachalisensis ‚Sekka‘, können da mit ihrem Pollen helfen!
So viel Schönheit! Die Vögel haben schon mit den Frühlingskonzerten begonnen, die ersten Zugvögel sind zurück und ich habe wieder Rebhühner gehört- darüber kann ich mich ganz besonders freuen, weil’s von denen immer weniger gibt! Die Kücken sind munter und wachsen
und das große Blühen hat begonnen….
Die Winterduftheckenhirschen ( Lonicera purpusii), mussten so lange auf ihren Auftritt warten- bei Frost blühen sie nicht, sonst den ganzen Winter- aber jetzt! Blüten und Duft in Quantität und Qualität! Und auch die Bienen und andere Insekten lieben diese Pflanze…
Einer unserer Bestseller, die Pfirsiche, sind kurz vor dem Aufblühen- allein schon für diese Blüte kann man sie pflanzen- aber wenn sie dann noch voller leckerer Früchte hängen ist’s schon super…..
Die Zierkirsche Sargentii ist bald soweit
ebenso die Blutpflaume (Prunus cerasifera ‚Nigra‘)
Die Weiden blühen, von den wilden Arten über die Flechtweiden (Salix viminalis) bis zu den Drachenweiden (Salix sachalinensis ‚Sekka‘). Den Insekten ist der Name und die Herkunft egal, Hauptsache Nahrung…..
Die Kornelkirsche (Cornus mas) leuchtet von Weitem
bei der Lärche (Larix kaempferi) muss man genau hinschauen- lohnt sich aber!
Unsere Feigen im Freiland waren diesen Winter unter einer dicken Laubschicht – war aber doch sehr lange sehr kalt……
….aber dass sie aus der Basis wieder austreiben, darauf hoffen wir doch sehr! Mit der frühen Feigenernte wird das aber nix; vielleicht ja bei der späten im Oktober.
Wir sind auch nicht untätig geblieben. Das Umpflanzen geht weiter….
Uns läuft die Zeit zu schnell davon: Nach diesem langen Winter, den wir so gar nicht mehr kannten und in dem die nötigen Baumschularbeiten nicht gemacht werden konnten, verkürzt sich die mögliche Umpflanzzeit zusätzlich durch Tagestemperaturen um die 15. Grad…m
Heute hat es richtig zu tauen angefangen- FRÜHLING- und das soll laut Wetterbericht 2Wochen so bleiben! Hoffentlich liest das Wetter den Wetterbericht…….
Guckt mal, was wir gestern für einen Sonnenaufgang hatten….
Die Quartiere werden für das Umpflanzen vorbereitet. Mit dem Radlader wird eine Schicht aus Schredder, Mist und Lehm verteilt und geglättet. So langsam wird unser Heidesandboden immer fruchtbarer. Diese Mischung hält die Feuchtigkeit und so kann vom Regenwurm bis zum kleinen Bakterium das Bodenleben die Nährstoffe freisetzen. Auch die Hühner mischen beim Umsetzen mit…..
Der Schnee ist noch nicht weggetaut, so lange hat es gefroren…..und doch ist die Natur so lebendig! Die ersten Blüten dieses Jahres!
Unsere vielen Hähne….. etwa 35, aus der Brut vom letzten Jahr, müssen geschlachtet werden. Das hätte eigentlich schon Ende letzten Jahres passieren müssen- aber da war Aufstallpflicht wegen der Vogelgrippe und auch transportieren und schlachten war verboten. Man kann so viele Hähne nicht bei den Hennen lassen. Die Hähne, wenn sie auf die Hennen steigen, treten zuerst die Federn weg und wenn die als Schutz nicht mehr da sind, zerschneiden sie den Rücken der Hennen mit ihren Sporen. Die Hähne sind untereinander relativ friedlich. Es gibt immer wieder kleine Zickereien und leider auch Vergewaltigungen und fieses Mobbing. Das Opfer seht ihr auf dem Foto. Der traut sich nur noch aus seinem Versteck, einem Legekasten, wenn kein anderer Hahn in der Nähe ist. Jetzt füttere ich ihn alleine…..
Nala und Mia sind echte Islandhunde: Mia liegt bei jeder Gelegenheit im Schnee oder wälzt sich darin, Nala hat ihre Nase ständig drin und frisst den Schnee, als wäre es Softeis…
Ich mag die Baumschule unter der weichen weissen Decke
Leider können wir so nicht umpflanzen – und das wäre jetzt dran!
Die Glucke, die wir am Wochenende auf Gipseier gesetzt haben, hat heute 12 echte Eier zum Ausbrüten bekommen- mal gucken, ob nun bei der Kälte am Monatsende die ersten Kücken des Jahres schlüpfen….
Eine ganz freundliche Henne versucht seit etwa 2 Wochen zu brüten….jetzt soll sie ihren Willen haben. Wir putzen einen alten Kaninchenstall, bringen eine Schicht Schredder ein und bauen ein Nest aus Heu. Dann noch Gibseier reinlegen…
Mal sehen, was die Glucke dazu sagt…
ab Richtung Eier, zurecht schieben und draufsetzen. Super Glucke! In ein paar Tagen soll sie dann richtige Eier bekommen.
Umpflanzen ist auch vorbei…..so g Winter hatten wir schon viele Jahre nicht mehr! Die Enkelkinder erleben, wie Winter „früher“ war…. Den Islandhunden gefällt’s super:
Endlich, nach so langem Eingesperrt-Sein dürfen die Hühner wieder raus- der Landkreis meint, er hat die Vogelgrippe gut gemanagt…… Wenn einem jahrelang nichts anderes einfällt, als die freilaufenden Hühner einzusperren und hunderttausende Tiere zu töten, dann ist das für mich ein Armutszeugnis und zeugt nicht von Achtung vor dem Leben der Tiere! Wie wäre es denn mal mit Forschung an Impfmitteln? oder Untersuchungen ob auch naturnah gehaltene Tiere alle an der Vogelgrippe sterben- und wenn nicht, denkt man dann neu über die Tierhaltung nach? Na ja, so sieht’s jedenfalls wieder richtig aus….
Endlich dürfen die Hühner wieder raus, die Aufstallpflicht wegen der Vogelgrippe ist aufgehoben. Fast jedes Jahr das Gleiche: die freilaufenden Hühner werden eingesperrt und Hunderttausende Tiere in den Massenställen werden getötet, ohne dass ihr Leben irgendeinen Sinn gehabt hätte… Ich hoffe sehr auf neue Ideen in Forschung, Verwaltung und Politik- z.B. Impfungen. Über viele Jahre nchts zu verändern, empfinde ich als ein ziemliches Armutszeugnis …
Umpflanzen geht noch, aber im Schatten ist der Raureif liegen geblieben…..soll wieder kalt werden….
Der Wanderurlaub in der Normandie ist zu ende….Dort wachsen Palmen, Oliven und die Mimosen beginnen grade mit der Blüte . Nachts friert es auch mal- aber wenn das Autotermometer minus 9 Grad zeigt, dann das doch schon eine andere Nummer….. Aber ganz schön eindrucksvoll, wie’s hier aussieht:
Sowas hatten wir schon lange nicht mehr!
Der Bambus ist unter dem Schnee verschwunden, steht aber bei Tauwetter wieder auf…
Mal sehen, ob die Sämlinge aus dem letzten Winterurlaub ( Ilexeichen, Klebsame und Ingwer) unter dem Tunnel und Schnee überlebt haben..
Heute und morgen sind wir auf Gut Thansen beim Winterzauber Weihnachtsmarkt….. Mit und Nala dürfen als Sympathieträger mit- sie machen ihren Job super!
Heute ist Erntetag in der Baumschule. Ist nicht wie bei Gemüse, es dauert oft etliche Jahre, bis es soweit ist….
Es ist zwar Dezember, aber Farben gibt es immernoch
(Korallenbeere, Syphoricarpus chenaulti ‚Hancook‘. Eine tolle, verkannte Pflanze. Für mich eine der besten Insekten-Pflanzen, Monate lang ein Magnet für die verschiedensten Arten. Unter seinen Zweigen bildet sich ein dichtes Gestrüpp; ein ideales Versteck für Zaunkönig, Rotkehlchen, kleine Säuger und Co…. und die leuchtenden Beeren tun Auge und Herz gut in der dunklen Jahreszeit!)
oder schon wieder….
(Winterduftschneeball Viburnum farreri. Blüht, wenn es nicht friert, den ganzen Winter. Und wie der Name schon sagt: er duftet sehr angenehm, manchmal einige Meter weit zu riechen. )
Das Eis auf unserem Teich hat eine besondere Oberfläche
Ich muss mal unsere Freundin Astrid fragen, wie sowas entsteht….
Heute bekommen wir von einem Nachbarn Pferdemist. Das ist eine Komponente der Bodenverbesserung. Wenn eine Fläche frei wird, bringen wir Holzhächsel, Heckenschnitt, Laub und Kompost aus, wenn wir welchen bekommen eben auch Mist und dann noch Lehm. Der ist ganz wichtig, sonst bildet sich kein Dauerhumus. Aber so kommen die Regenwürmer und viele andere Helfer im Boden und dann können deutlich mehr Wasser und Nährstoffe gespeichert werden — auch auf unserem Sandboden!
Jetzt soll’s wieder Frost geben….Der Folientunnel über den Sämlingen von Klebsame ( Pittosporum Tobias), Steineiche (Quercus ilex) und einer Ingwerart wird geschlossen. Die Saat haben wir letzten Winter aus Spanien mitgebracht. Mal sehen, wie die Jungpflanzen den Winter im Klimawandel überstehen…
….und es gibt lustige „Gewächse “ in der Baumschule….
Noch ist es relativ mild und die gelbe Scabiose ( Scabiosa ochroleuca ) tut so, als gäbe es keinen Winter….
Ich liebe diese Staude! Sie blüht über Monate und kommt mit unserem trockenem, leichten Sandboden klar. Versamt sich nährt viele Insekten und erfreut die Betrachter…
Auch Mitte November können wir noch leckere Früchte ernten: die Ölweide Elaeagnus umbellata hat zwar kleine, aber sehr gesunde Früchte- und das so spät im Jahr! Warum die Vögel uns die dieses Jahr nicht alle weggeschnappt haben, weiß ich nicht…